Das Malen und Zeichnen begleiten Anja Beecken ein Leben lang. Dabei geht es der Künstlerin um das Erschaffen eigener individueller Welten, ohne Vorbilder und in großer Eigenständigkeit. Thema ihrer Gemälde und in der Arbeit als Architektin sind sowohl die freie Bewegung im Raum als auch das Einfangen verschiedener Licht- und Raumatmosphären.

Anja Beeckens Bildsprache ist spontan, unmittelbar und intuitiv. Im Vordergrund ihrer künstlerischen Tätigkeiten steht die Unmittelbarkeit des Malaktes an sich. Frei von Vorbildern, ohne ein Konzept für die Gesamtwirkung und ohne Gedanken an reale Gegebenheiten, werden Fantasiegebilde auf die Leinwand gebracht. Bezüge zu realen Zusammenhängen werden oft erst hinterher gefunden. Auch werden keine Korrekturen vorgenommen. Fantasievolle Räume werden aus einem Gefühl heraus durch Linien, Farben und Formen ohne Vorzeichnungen erzeugt.

Im künstlerischen Prozess geht es Anja Beecken um die Einheit von Malerei und Natur, die sie in ihrem Wirken inspiriert. In ihrer abstrahierenden Kunst entwickelt sie, parallel zum Schaffen ihrer architektonischen Räume, die Kraft von Linie, Fläche, Linie und Farbe weiter. Durch Fragmentierung erscheinen die Bilder wie Schicht- und Farbwelten. Frei in ihrer Assoziation, bilden die Arbeiten Grundstrukturen von Materie im grenzenlosen Raum ab.

Begeben Sie sich auf eine Reise in die Schicht- und Farbwelten Anja Beeckens und erfahren Sie mehr über die Künstlerin in einem Gespräch. In diesem Jahr stellt sie ihre Werke gemeinsam mit Barbara Hutter in der Projekt-Launch, Haus 28, des Studentendorf Schlachtensee aus.

Ausstellung: Haus 28, Wasgenstraße 75, 14129 Berlin.

Öffnungszeiten in Zehlendorf: Sa. 10.11.2018, 13:00 – 19:00 Uhr und So. 11.11.2018, 13:00 – 17:30 Uhr.

www.instagram.com/beecken.art

In erster Linie ist Anja Beeckens in ihrem weißen Haus der Malerei mit der Galerie am kleinen Wannsee oder im blauen Haus der Architektur in Berlin-Schlachtensee verortet.